Im Rahmen der Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag und zum Equal Pay Day schickt Frauen & Beruf am Mittwoch, 22. März,  Stelzenläuferinnen durch die Stadt, um auf die Kampagne MAXI statt mini und die Problematik der Minijobs aufmerksam zu machen.

„Minijobs werden in ihrer jetzigen Form für viele Frauen zur beruflichen Sackgasse“, sagt Dorothée Klar, Mitarbeiterin von Frauen & Beruf. „Viele Frauen, die einen Minijob annehmen, wünschen sich einen Wiedereinstieg in den Beruf. Allerdings gelingt das nur etwa 14 Prozent der Minijobberinnen.“ Vor allem die starre 450 Euro-Grenze sei für viele Frauen eine große Hürde, die durch die Befreiung von Steuern und Sozialabgaben locken. „Minijobs wachsen nicht mit“, so ein Statement der Kampagne, „nicht mit den Veränderungen im Leben der Frauen und nicht mit den flexiblen Anforderungen der Arbeitgeber.“

„Wir brauchen neue Strategien für kleine Jobs“ – so lautet die Forderung der Kampagne MAXI statt mini, die u.a. von Frauen & Beruf in Münster initiiert wurde und vom Arbeitskreis Bündnis FrauenArbeit unterstützt wird.

Die Aktion zur Kampagne MAXI statt mini startet am Mittwoch, 22.3.2017 um 11 Uhr.